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                                      Die Einstellung der Kirche zu Reiki.                             

Statistiken ---

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 In vielen katholischen Krankenhäusern wird geistiges Heilen inzwischen praktiziert. Nur heißt es hier nicht "Reiki", sondern geistiges Heilen durch Handauflegen.  Meine Anfrage beim Bistum warum ich nicht in kirchlichen Einrichtungen geistiges Heilen praktizieren darf,   brachte folgende Antwort am      

12.7.13: siehe hier,

   Auszug aus der Erklärung vom Bischöflichen Generalvikariat Münster:
 
2. Alternative Heilungsmethoden und Krankenhausseelsorge
Sie berichten zutreffend, dass es katholische Krankenhäuser gibt (hier z. B. das St.Joseph-
Krankenhaus in Berlin-Tempelhof), in denen unter der Überschrift,,Heilende Hände" alternative
Heilungsmethoden eingesetzt werden (2. B. als Verfahren im Bereich des Schmerzmanagements,
,,Therapeutic Touch"). Auch wissen wir von Klinikseelsorgern bzw. Klinikseelsorgerinnen aus
anderen Bistümern/Landeskirchen, die eine Ausbildung unter dem Namen,,Heilende Hände"
begonnen haben. Deren zugrunde liegende Motivation ist der Wunsch nach einer ,,ganzheitlichen
Begegnung" mit den Menschen.
3. Wie ist der Einsatz von Heilerinnen bzw. Heilern aus seelsorglicher Sicht zu bewerten?
a) Wir verkünden die heilende Kraft Jesus Christi und jener Heilzusage, welche auch den Kranken
und Leidenden gilt. Nach dem biblischen Verständnis liegen die heilenden Kräfte nicht in der
Natur des Menschen, sondern werden ihm von Gott geschenkt.
 
Wie bereits oben gesagt, ist die Wirksamkeit von ,,Reiki" im Hinblick auf die Heilung von Krankheiten trotz zahlreicher Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen wissenschaftlich nicht plausibel und bisher nicht belegt worden.
 
Verantwortlich für die Therapie ist in jedem Fall der Arzt, der den Patienten auch umfassend über die gewählte Therapie und (wissenschaftlich anerkannte) alternative Therapieformen aufzuklären hat. Je weiter sich eine Therapie vom wissenschaftlichen Standard entfernt, umso höher ist die Aufklärungspflicht. Nach unserer Auffassung, ist ein Krankenhaus demnach als Institution nach geltendem Recht daran gehindert, ein solches alternatives Heilungsangebot als "institutionalisiertes" Angebot zumachen.
Verantwortlich für die Therapie ist in jedem Fall der Arzt, der den Patienten auch umfassend über die gewählte Therapie und (wissenschaftlich anerkannte) alternative Therapieformen aufzuklären hat. Je weiter sich eine Therapie vom wissenschaftlichen Standard entfernt, umso höher ist die Aufklärungspflicht.
 Selbstverständlich kann jeder Patient auch in einem katholischen Krankenhaus oder Altenheim den Besuch empfangen, den er wünscht und der sich an die Ordnung der jeweiligen Einrichtung hält. Wenn also ein Patient einen Wunderheiler als Besuch wünscht, ist dagegen nichts einzuwenden, solange die ärztliche Therapie oder andere
pflegerische Maßnahmen nicht gefährdet sind und dieser Wunderheiler sich an die Ordnung der
Einrichtung hält sowie andere Patienten nicht behelligt werden.
Sehr geehrter Herr Büsken, soweit unsere Stellungnahme. Wie ich Ihnen bereits in meiner E-Mail vom 27. Juni 2013 geschrieben habe, bleibt es den Trägern der jeweiligen Einrichtungen
vorbehalten, im Rahmen der in der Stellungnahme beschriebenen juristischen und pastoralen
Aspekte alternative Therapien und Heilungsdienste zuzulassen oder nicht.     
Mit guten Wünschen und freundlichen Grüßen
 
Leiter der Hauptabteilung Seelsorge                                    Das komplette Schreiben siehe hier.
 
Damit schien alles geklärt zu sein. Leider  blockieren die Einrichtungen  in Borken und anderen Städten  diese Erklärung immer noch aus Unwissenheit. Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen, die zeigen, wie offen sie mit geistigem Heilen umgehen und werben sogar damit.
 
Die Kirche sagt , dass sie nichts gegen geistiges Heilen und Wunderheiler hat, schafft aber eine Bedingung, die alles wieder zunichte macht, und alles Weitere von  der Zustimmung der katholischen Einrichtungen  abhängig macht. Diese sind leider heute immer noch so programmiert,  dass sie nicht glauben können, dass die Kirche ihre Einstellung ändern musste, nachdem in einigen katholischen Krankenhäusern bereits heilende Hände als ergänzende Heilmethode angewendet wurden. Wer schlechtes denkt, könnte meinen, dass die Kirche den Einrichtungen immer noch nahelegt,  Reiki nicht ins Haus zu lassen. Selbst Einrichtungen die nicht katholisch geführt werden, trauen sich nicht, heilende Hände zuzulassen.  Irgendwer ist mit der Entscheidung  des bischöflichen Schreibens nicht einverstanden, und zwingt den Einrichtungen seinen Willen auf, als die Kirche noch sagte, es kann nicht sein, dass ein normaler Mensch durch Handauflegen heilen will wie Jesus.
 
 
Im Glauben, dass ich durch das Schreiben des Bistums geistiges Heilen endlich praktizieren darf, schrieb mir unser
Krankenhaus in Borken folgendes:
Falls es Patienten gibt, die von sich aus den Kontakt zu Ihnen wünschen, werden wir das unterstützen und sie benachrichtigen.
 Da stellt sich die Frage, wie soll der Patient von der Möglichkeit "geistigem Heilen" erfahren? Es wird ja nicht darauf hingewiesen und mit Bedacht verschwiegen. Im Gegensatz zu anderen katholischen Krankenhäusern, die geistiges Heilen von Anfang an anbieten und damit werben. Warum dürfen die Schwestern den Patienten nicht auf die heilenden Hände aufmerksam machen?
 
1.6.16   Inzwischen sind wieder drei Jahre vergangen, die Kirche hat eine neue Beschwerdestelle  geschaffen,   die sich um meine Angelegenheit kümmern soll. Ich habe den Eindruck, dass die Kirche die Darlegung  von Pater Kollig am Liebsten ungeschehen machen möchte. Die Kirche fürchtet einen Ansturm von Heilern auf die Kirchlichen Einrichtungen. Es wäre selbstverständlich, dass diese das ohne Bezahlung machen. Das würde erst mal die Spreu vom Weizen trennen. Wer dann noch übrig bleibt, will wirklich nur helfen. Die Kirche hofft, mit Schweigen, Probleme lösen zu können.
Wer auch der Meinung ist, dass die Kirche sich falsch verhält, der sollte bitte seine Meinung an die Beschwerdestelle richten.
 
ich wäre dankbar, wenn sie mir schreiben würden, wann sie die Kirche kontaktiert haben, und etwas bewirkt hat?. Ich werde das vertraulich behandeln.
 
 
Prof. Dr. Reinhild Ahlers
Bischöfliches Generalvikariat Münster
Hauptabteilung 100 – Generalvikar
Stabsstelle 100/5 – Beschwerdemanagement
Domplatz 27
48143 Münster
Telefon: 0251 495-257
Telefax: 0251 495 259
mailto: beschwerden@bistum-muenster.de
 
     

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